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Firmenkundengeschäft

Aktuelle Anpassungen der Versicherungssummen

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Kurz & knapp: alle Infos auf einen Blick!

Damit Ihre Kund:innen im Schadenfall gut abgesichert sind, passen wir Versicherungssummen regelmäßig an aktuelle Preise an. Basis für die Berechnung und damit Anpassung der Versicherungssumme ist der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte, veröffentlicht vom Statistischen Bundesamt. Derzeit befindet sich die Inflation auf einem Höchststand und die Preise, insbesondere für Energie, Rohstoffe, Baukosten und gewerbliche Güter steigen.

Daher führen wir in 2023 folgende Summenanpassungen durch: 
In der Firmen Sach-Inhaltsversicherung beläuft sich diese auf 45,8 Prozent, in der gewerblichen Gebäudeversicherung auf 17,7 Prozent. 

Nachfolgend erhalten Sie weitere Informationen sowie Antworten auf häufige Fragen. Fragen Ihrer Kund:innen beantworten wir hier

Aktuelle Summenanpassungen im Firmenkundengeschäft ​

Bereits ein Blick in die aktuelle Medienberichterstattung zeigt, dass die Preise für Rohstoffe, Energie und verarbeitete Güter im laufenden Jahr erneut stark angestiegen sind. Auch Immobilienpreise und Bau- bzw. Reparaturkosten folgen dieser Entwicklung und haben sich teilweise deutlich verteuert. Gründe hierfür sind u. a. globale Knappheitenveränderte Nachfragen, LieferengpässeEinflüsse wie die CO2-Steuer, die Auswirkungen der Corona-Pandemie und nicht zuletzt der Ukraine-Krieg

Um diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen und zu gewährleisten, dass Ihre Kund:innen im Schadenfall gut abgesichert sind, passen wir die Versicherungssummen regelmäßig an aktuelle Preise an. 

Nach einigen Jahren mit geringen Anpassungssätzen in der Dynamik zur Sach-Inhalts- bzw. zum Wertzuschlag in der gewerblichen Gebäudeversicherung kommt es im Jahr 2023 zur jeweiligen Hauptfälligkeit der Bestandsverträge zu einer Summenanpassung. In der Sach-Inhaltsversicherung beläuft sich die Anpassung in diesem Jahr auf 45,8%, in der gewerblichen Gebäudeversicherung steigen die Versicherungssummen um 17,7%.

Da es sich beim Erzeugerpreisindex um einen branchenübergreifenden Durchschnitt handelt, kann der individuelle Bedarf der Kund:innen in der Sach-Inhaltsversicherung sowohl niedriger als auch höher ausfallen.
Deshalb empfehlen wir Ihnen dringend den persönlichen Austausch mit Ihren Kund:innen, um die richtige Versicherungssumme zu ermitteln.

Warum steigen die Versicherungssummen so deutlich an?​

  • Die aktuellen Summenerhöhungen ergeben sich insbesondere aus stark angestiegenen Preisen für Energie, Rohstoffe und gewerbliche Erzeugnisse, sowie Handwerkerleistungen. So stellte das Statistische Bundesamt in seiner Publikation im September 2022 heraus, dass beispielsweise die Preise für Druckpapier um 90,5%, Chemische Grundstoffe um 33,5%, Getreidemehl z.B. für Bäckereien um 44,3% und Metalle insgesamt um 18,1% gestiegen sind.
  • Sowohl in der Sach-Inhaltsversicherung als auch in der Gebäudeversicherung passen wir die Versicherungssummen regelmäßig an erhöhte Versicherungswerte an. Die hierfür notwendigen Referenzwerte werden durch das Statistische Bundesamt festgestellt. Wir geben diese vertragsgemäß unverändert an alle Kund:innen weiter.
  • Ziel dieser Anpassungen ist es, Preisveränderungen der versicherten Einrichtungsgegenstände oder Gebäude auszugleichen und eine drohende Unterversicherung durch Inflationseffekte zu vermeiden. 

Wie verliefen die Summenanpassungen in der Vergangenheit?

Indizies Erzeugerpreise.png

FAQ – häufig gestellte Fragen und Antworten

Haben Kund:innen aus der Summenanpassung ein außerordentliches Kündigungsrecht?

Nein, aus der Erhöhung der Versicherungssumme ergibt sich kein Kündigungsrecht. Es handelt sich nicht um eine Beitragserhöhung im Sinne des VVG, sondern um eine Erweiterung des versicherten Risikos.​

Welchen Gestaltungsspielraum haben Ihre Kund:innen?

  • In der Inhaltsversicherung können Kund:innen innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung der Anpassung rückwirkend widersprechen. Sie können auch die Vereinbarung über die Summenanpassung ganz aus dem Vertrag nehmen lassen. Beides allerdings ist vor dem Hintergrund einer drohenden Unterversicherung nicht ratsam.
  • Wir empfehlen Ihnen, im Vorfeld mit Ihren Kund:innen Kontakt aufzunehmen und mit ihnen über die Anpassung zu sprechen. So können Sie gemeinsam die richtige Versicherungssumme vereinbaren.
  • Hierfür sehen wir vereinfachte Prozesse vor. Um eine Veränderung der Versicherungssumme zu beantragen, nutzen Sie bitte den Weg über folgende Emailadresse: dynamik-firmenkundengeschaeft@axa.de.Damit ermöglichen wir Ihnen eine vereinfachte Summenänderung für mehrere Verträge gleichzeitig.
  • In der Gebäudeversicherung kann der VN innerhalb von 3 Monaten nach erfolgter Anpassung bestimmen, dass ein (beliebiger) anderer Anpassungssatz verwendet werden soll als der laut amtlichem Index. Dies ist vor dem Hintergrund einer drohenden Unterversicherung nicht ratsam.

Welche Sparten sind in 2023 in welcher Höhe von den Anpassungen betroffen?

In der Sach-Inhaltsversicherung erhöhen sich die Versicherungssummen für Verträge mit Dynamikvereinbarung um 45,8%.
In der Gebäudeversicherung erhöhen sich die Versicherungssummen für Verträge mit Wertzuschlagsanpassung um 17,7%.
Grundsätzlich betrifft die Anpassung Verträge aller Tarifgenerationen, auch Altprodukte.

Welchen Vorteil haben Kund:innen von den Summenanpassungen?

Für Ihre Kund:innen bedeuten die Preisentwicklungen faktisch eine Verteuerung ihrer versicherten Werte. Durch die vorgenommenen Anpassungen bleiben sie gut versichert und entgehen so der Gefahr einer möglichen Unterversicherung im Schaden- bzw. Leistungsfall. Nur wenn die dynamische Summenanpassung vereinbart ist, genießen Kund:innen im Schadenfall darüber hinaus eine Vorsorge von 10% der Versicherungssumme, mindestens € 10.000 und einen Unterversicherungsverzicht ebenfalls bis 10% der Versicherungssumme.

Ab wann gilt die vorgenommene Änderung der Versicherungssummen?

Die Erhöhung der Versicherungssummen erfolgt zur jeweiligen Hauptfälligkeit im Jahr 2023 und wird den Kund:innen im Rahmen der Beitragsrechnung kommuniziert.

Wie spielen in 2023 die Beitragsanpassungen mit den Summenanpassungen zusammen?

Im Firmenkundengeschäft gibt es in 2023 keine Beitragsanpassungen in der Sach-Inhaltsversicherung. Die Erhöhungen resultieren lediglich aus den Summenanpassungen. In der Firmen-Gebäudeversicherung hingegen erfolgt eine Beitragsanpassung für Verträge mit mindestens einem Schadenereignis in 2020-2022 in Feuer, Leitungswasser und Sturm/Hagel.

Der GDV hat an die Mitgliedsunternehmen die Handlungsoption ausgesprochen, die Versicherungssummen um 14 Prozent anzupassen. Warum fallen unsere Anpassungen so viel höher aus?

Der GDV sieht Anzeichen für eine Überversicherung vieler Kund:innen bei unveränderter Weitergabe des Erzeugerpreisindexes in Höhe von 45,8 Prozent. Das hätte laut GDV die Notwendigkeit einer Summenreduzierung zur Folge. Die Handlungsoption des GDV hat keinen verpflichtenden Charakter. In seiner finalen Veröffentlichung vom 20.10.22 hat der GDV zudem darauf hingewiesen, dass „nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Inflation bei bestimmten Branchen stärker auf die Versicherungssumme durchschlägt“ als ein vom GDV zusätzlich veröffentlichter Index. 

Warum schließt AXA sich der Option des GDV nicht an?

Unserer Einschätzung nach reichen die 14 Prozent Anpassung für sehr viele Unternehmen bei weitem nicht aus. Uns ist es wichtig, dass unsere Kund:innen gut abgesichert sind und wir uns damit an unsere vertragliche Zusage halten. Hier pauschal einen niedrigeren Index und damit niedrigere Anpassungen der Versicherungssummen an unsere Kund:innen weiterzugeben, halten wir im Hinblick auf eine Unterversicherung für gefährlich. Selbstverständlich können Kund:innen ihre Versicherungssumme an einen etwaigen geringeren oder höheren Absicherungsbedarf unkompliziert und jederzeit anpassen.

Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich gerne an Ihre gewohnten Ansprechpartner:innen.

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